Montag, 17. Oktober 2016

JumpUp: Kugellager topp, Seillänge lässt sich gut enstellen, aber Seil ist zu leicht, rote Striemen



Du willst mehr Kondition und etwas für Deine Arme tun – ein Springseil ist dafür ideal. Armtraining mit einem Springseil? Ja, wenn man nicht nur 1-2 Minuten springt, spürt man das recht deutlich, weswegen es auch im Boxsport eingesetzt wird. Hier stelle ich das JumpUp etwas näher vor.
Kaufen  kann man es bei Amazon für 9,99€. Wer kein Prime hat, bekommt es auch versandkostenfrei für den Preis. Ein paar Zeilen unter dem Preis gibt es diese Zeile: 2 neu ab EUR 9,99. Drauf klicken und dort direkt DoYourFitness wählen. Wichtig: Bei dem Versand ist die Lieferung an eine Wohnadresse kostenlos, der Versand an eine Packstation kostet 3€ Aufpreis (das ist so bei allen Artikeln, die über DoYourFitness versendet werden und nicht über Amazon).

■ Lieferung und Verpackung:
Es  kommt schnell im Polsterumschlag mit DHL Die Polsterung des Umschlags reicht vollkommen aus. Das Seil selber ist noch mal in einer kleinen durchsichtigen Plastiktüte. So vermeidet man Müll, was auch für die Umwelt gut ist.

■ Was ist dabei:
Das Zubehör ist sehr spartanisch – Nichts (keine Gewichte, kein Ersatzseil oder sonstiges). Wenn man den aktuellen Preis von unter 10€ incl. Versand ansieht, ist das auch vollkommen ok. Als ich es bekam, lag der Preis noch knapp unter 15€, was dann etwas zu hoch ist.

■ Aufbau:
Das Seil selber ist 2,5mm dick und besteht aus Metalllitzen, die ummantelt sind. Es ist ca. 300cm lang und hat auf den Enden eine Kappe.



Die Länge kann man an den Griffen mit Hilfe von zwei Schrauben einstellen. Diese Schrauben kann ich problemlos mit den Fingern festziehen und auch wieder lösen (in einer anderen Rezension steht, dass man eine Zange benötigen würde, was ich nicht nachvollziehen kann).



Überstehenden Seilstücke kann man entsprechend mit einer Kneifzange kürzen (sollte auch gemacht werden, da Stücke die länger als 10cm dran sind, schlagen unangenehm gegen die Unterarme und Hände und hinterlassen Striemen). Auf die Endstücke setzt man dann einfach die Endkappen auf. Diese verhindert, dass man sich an den Metalldraht verletzt.
Die Griffe haben ein Kugellager, womit sich das Eil gut drehen lässt. Man kann die Griffe aufschrauben. Von anderen Seilen kenne ich so was schon und da kann man dann Gewichte einsetzen, um das Training zu erschweren. Gewichte sind nicht dabei und gibt es auch nicht im Zubehörsortiment von DoYourFitness. Da man Kugellager von unten nicht abgedichtet ist (man sieht es, wenn man von unten reinschaut), kann man auch nicht einfach Sand einfüllen als Gewicht.
Die Griffe sind mit einem rutschfesten Material bezogen.



■ Einsatz:
Bevor ich in die Details eingehe: Wer schmerzempfindlich ist, kann hier schon aufhören zu lesen. Wenn man das Seil gegen die Beine bekommt, zieht das schon etwas und es passiert auch nicht selten.

Vom Boxtraining bin ich gewohnt, nicht nur 1-2 Minuten zu springen, sondern länger, ab und zu kommen Sprints dazu, Doppelsprünge und einiges mehr.
Hier gibt es schon die ersten Schwächen bei dem Seil: Es ist extrem leicht und wenn man auf gut gemähten Rasen (schon beinahe Golfplatzniveau) springen will oder nur minimal Wind geht, kann man das Seil eigentlich schon wieder zur Seite legen. Das bleibt hängen oder der Wind verweht es.
Selbst in einer Halle, ist es am Anfang recht schwierig Doppelsprünge hinzubekommen, da man einfach weit mehr Ziehen muss, um das Seil auf Geschwindigkeit zu bekommen (in der Regel arbeiten wir mit Seilen, die beinahe das 3fache wiegen und daher weit besser Schwingen). Nach ein paar Einsätzen hat man das aber raus.
Gegen den Einsatz im Freien (wenn man zu Beton wechselt), ist die geringe Materialstärke, so dass der Schutzmantel recht schnell weggekratzt sein wird (oft berührt das Seil den Boden leicht, wenn man springt). In der Artikelbeschreibung wird aber auf In- und Outdooreinsatz hingewiesen und das Bild zeigt auch den Einsatz auf Steinplatten.
Die Endkappen sitzen nicht so richtig fest, werden daher wahrscheinlich schnell verloren. Daher würde ich die nach dem Kürzen festkleben.
Die Griffe sind umwickelt, so dass man auch mit schwitzigen Händen einen guten Halt hat.



Zum Punkt Schmerz:
Durch das ungewohnte Gewicht bin ich am Amfang öfters hängen geblieben und es fiel mir sehr schwer, mal eine Minute durch zu springen. Das Seil quittiert das mit deutlichen roten Striemen am Schienbein. Am Anfang bin ich noch barfüßig gesprungen, was ich dann sehr schnell beendet habe. Schuhe sind hier Pflicht.

#DoYourFitness gab mir die Möglichkeit das JumpUp kostenlos testen zu können. Vielen Dank dafür. Dennoch bewerte ich hier objektiv und unvoreingenommen.

■ Fazit:
Im Freien auf der Straße, ist das Seil nicht zu empfehlen. In der Halle ist es ganz ok, aber für mich als jemand, der oft springt, ist es viel zu leicht. Wenn es etwas schwerer wäre, würde es weit besser schwingen. Rote Striemen sind hier die Regel und nicht die Ausnahme, daher nichts für Empfindliche. Es ist aber sonst gut verarbeitet, die Kugellager arbeiten leichtgängig und laufen rund. Ebenso lässt sich die Seillänge leicht einstellen.
Beim aktuellen Preis ist es ok, wenn es teurer wird, fehlt mir weiteres Zubehör (Ersatzseil, Ersatzendkappen, Gewichte für die Griffe).
#DoYourSports, #DoYourFitness, #Buwuve, #JumpUp

Montag, 12. September 2016

Azzaro Wanted Produkttest: Der neue Duft (würzig) im tollen Design

Neuer Duft für den Herren gesucht? Dann lest meinen Erfahrungsbericht von Azzaro Wanted edT




Azzaro wird nicht jedem etwas sagen, aber die Marke ist schon sehr lange mit dabei. Seit den 70er Jahren designed Loris Azzaro nicht nur edle Roben sondern auch Düfte.
Ich nutze einen Duft und ein Duschgel schon seit längerer Zeit (Azzaro Homme) und freute mich daher sehr, als men’s brand einen Testkampagne für den neuen Azzaro Wanted Duft ins Leben gerufen hat.

Das Testpaket besteht aus: 50ml EdT Azzaro Wanted, der aktuellen Playboyausgabe (men’s brand gehört zum Burda Konzern, der eben auch dieses Magazin verlegt), der Testerbroschüre und Proben des Dufts.

Damit nicht nur jeder Teilnehmer den Duft testen kann, enthielt das Testpaket auch Proben, um sie an Freunde weiter zu geben.
Das Schöne an den Proben ist, dass es auch kleine Zerstäuber mit 1,2ml sind. Seit dem Test weiß ich jetzt auch, dass man EdT nicht verreiben soll – also nicht wie unzählige Male gesehen auf die Pulsadern auftragen und dann verreiben. Dadurch geht die Struktur verloren und er verdunstet schneller als auf der Haut zu haften.

Design:
Düfte verkaufen sich schon immer auch über die Verpackung. Die Pappbox sieht sehr gut aus mit der Kombination aus gold und grau. Nicht zu aufdringlich, sondern elegant und markant. Auf dem Deckel oben sieht man auch das Design, was am Flakon aufgegriffen wurde – eine Revolvertrommel mit Patronen. Der Duft heißt Wanted (übersetzt: Gesucht).
Als ich die Box in die Hand nahm, war ich über das Gewicht überrascht und schaut erst nochmal, ob das wirklich die 50ml Version ist und nicht sogar die größere 100ml. Nein, der Flakon ist so schwer und ist sehr wertig verarbeitet. Der50ml Flakon wiegt ca. 230g.
Ein Freund, der sich ebenso für Design sehr interessiert, hat gleich einmal Interesse bekundet, wenn der Flakon leer ist. Er kauft n der Regel immer die größeren Flakons und daher gebe ich ihm gerne den 50ml ab, wenn er aufgebraucht ist.


Duft:
Entwickelt wurde er von Fabrice Pellegrin. Er setzt sich zusammen aus:
- Kopf: Ingwer und Zitrone
- Herznote: Kardamom und Wacholder
- Körper (Basisnote): Tonkabohne und haitianischer Vetiver

Da sicherlich nicht jeder diesen Begriffen etwas zuordnen kann, hier noch mal eine kurze Zusammenfassung:
Der Duft verändert sich nach dem Aufsprühen und folgt dabei immer einem bestimmten Verlauf.
Den ersten Eindruck gewinnt man durch die Kopfnote, die aber sehr flüchtig ist und nach 10-15 Minuten Platz für die Herznote schafft.
Sie ist der wichtigste Bestandteil, da hier der Charakter des Dufts liegt und einige Stunden anhält.
Der Duft, den man auch noch am nächsten Morgen am Hemd aufnimmt ist die Basisnote. Das ist auch der Grund, warum ein Duft oft nach einigen Minuten etwas anders riecht als am Anfang. Weiterhin liegt es daran, dass die Nase sich an den Duft gewöhnt und man ihn selber kaum noch wahrnehmen kann.


Beim ersten Auftragen war ich schon mal angetan, da ich sehr gerne frische Düfte im Sommer trage (Azzaro pour Homme ist da weit würziger, daher eher im Herbst und Winter an mir zu finden).
Wenn es in die Herznote übergeht kommt das holzige, würzige mehr durch, aber dennoch ist es frischer als das Produkt aus dem eigenen Hause. Dennoch ist er mit etwas zu würzig für den Sommer. Damit ich diese Note öfters testen konnte, habe ich an einigen Tagen extra einen anderen Duft getragen und Freunden mit der Bitte den Duft zu testen, die Proben übergeben. So konnte ich auch ausführlich Wanted wahrnehmen, da ebendie eigene Nase geruchsblind wird, wenn man ihn selber trägt.
Ich fand den Duft recht angenehm, es ist aber keiner, wo ich einen Freund sofort fragen würde: Welcher Duft ist das.


Für mich ist der Duft ist der Duft eine interessante Erweiterung, wird aber nicht mein absoluter Lieblingsduft werden (ich setze ihn jetzt mal auf Platz 6-7). Auch ist es kein Duft, der die Massen sofort mitreißt (Erkenntnis aus meinem Umfeld, bei denen die Proben getestet wurden) und damit einen Trend los schlagen wird. Den Vorteil daran sehe ich aber, dass man auf einer Party nicht zahlreiche Herren findet, die den gleichen Duft tragen (aktuell gibt es ja 2-3 Düfte, wo man beinahe sicher sein kann: 20-25% der Herren auf einer Party tragen einen dieser Düfte).

Diese Produkte umfasst das Produktportfolio:
Eau de Toilette (50ml, 100ml), Deodorant Spray (150ml), Deodorant Stick (75ml), und Hair & Body Shampoo (200ml).


Fazit:
Der Duft hält lange und seine Herznote kommt schnell zum Vorschein. Er ist holzig, würzig und hat am Anfang in der Kopfnote eine leichte Zitrusnote. Für mich ist es daher eher ein Herbst-/Winterduft, da ich im Sommer lieber frische Düfte mag (das ist aber eine rein persönliche Meinung).
Der Flakon sieht edel aus und ist durch das Revolvertrommeldesign sehr ansprechend.
Es ist definitiv kein Duft, für die Masse, aber das ist auch gleich ein Vorteil, da man damit einen guten Wiedererkennungsefekt hat.

Mittwoch, 31. August 2016

Ikaros Schlingentrainer Produkttest von #DoYourFitness mit Umlenkrolle, Arm- und Beinschlingen Test



Der Testbericht ist wird noch fortgeführt, aber das ist erst mal ein Zwischenstand für Decathlon, falls ich dort einen Schlingentrainer als Vergleichsmodell testen darf :)



Ikaros - der Schlingentrainer mit der Umlenkrolle.

Ab und zu gibt es gewisse Trends bei Sportgeräten. Schlingentrainer sind in der Fitnesswelt schon länger populär, aber in den  letzten 12 Monaten immer mehr in den Fokus der breiten Fitnessmasse geraten. Hier stelle ich das Modell Ikaros von #DoYourFitness etwas näher vor. Beziehen kann man es über diesen Amazonlink. Dort kostet er aktuell 64,99€.

Mehr und mehr Menschen trainieren mit ihrem eigenen Körpergewicht. Das hat den Vorteil, dass man oft wenig Ausrüstung benötigt, kein Gym mit monatlichen Gebühren und man nahezu überall trainieren kann.

Mit dem Schlingentrainer bekommt man ein Gerät; bei denen viele Übungen wieder mehr Spaß machen, da neben der Kraft eben auch Koordination dazu kommt. Weiterhin sind damit auch Übungen möglich, bei denen man sonst ein Gerüst benötigt (z.B. für Ruderübungen), die aber oft nicht in der richtigen Höhe vorhanden sind. Mit dem Schlingentrainer ist man hier flexibler, da man die Länge der Bänder einstellen kann, ihn an einem Gerüst, Baum oder je nach Ausführung auch an einer Tür befestigen kann.
Er ist leicht zu verstauen und nimmt kaum Platz weg. Sehr viele Übungen findet man bei youtube.


Lieferung:
Geliefert wurde schnell (innerhalb von 2 Werktagen) in einem Karton per DHL. Der Karton ist etwas zu groß (da würden auch drei Modelle reinpassen).

Lieferumfang:
Alles wird in einem Netzbeutel geliefert. Darin befindet sich die zwei Schlingen, ein Verbindungseil, einem Türanker mit Karabiner und eine Metallumlenkrolle.
Eine Anleitung für den Zusammenbau ist nicht vorhanden, aber die Amazon Bilder reichen vollkommen aus.

Design:
Es gibt drei Farbvarianten (pink, türkis und helllgrün). Die Besonderheit ist die Umlenkrolle. Bei günstigen Modellen läuft der Gurt zwischen den beiden Schlingen über eine Öse aus dem Gurtmaterial. Das hat zum einen einen höheren Widerstand als eine Rolle und weiterhin geht das Material auch durch die Reibung über die Zeit kaputt. Es wird daher wohl die Öse nach einer gewissen Zeit den Dienst quittieren. Solange das nicht plötzlich beim Training passiert, ist das ok. Die Umlenkrolle verlängert also nicht nur die Lebenszeit, sondern sorgt für einen leichteren Übungsablauf.



Die Handschlaufen sind aus einem Kunststoff/Gummimateriat. Damit haben sie eine ausreichende Festigkeit, sind aber nicht komplett hart, was für die Handflächen recht angenehm ist. Weiterhin haben sie eine leichte Struktur, um die Griffigkeit zu erhöhen und diese ist auch langlebiger als Schaumstoffpolsterungen. Die Schlaufe darunter ist für die Füße, um auch die unteren Extremitäten zu trainieren oder den Bauch- und Rückenbereich.

Man kann den Schlingentrainer an einer Tür befestigen (bitte immer in die Richtung, wo sie geschlossen wird – nur so hat sie die Tür bzw. der Türrahmen die notwendige Stabilität), indem man den die runde Scheibe in den Türschlitz schiebt, die Tür schließt und die Scheibe das zurückziehen verhindert.
Wenn man einen Haken in der Decke hat. Kann man den Karabiner auch dort einhaken. Gleiches gilt auf einem Klettergerüst oder wenn man in einem Park ein Gerüst hat (oder eine Schaukel). Auch kann man sie an einen Baum befestigen (man bildet einen Schlaufe und hängt den Karabiner in den Karabiner, der die Umlenkrolle hält.



■ Verarbeitung:
Die Nähte sind mehrfach gesetzt und teilweise etwas breiter oder gezickelt, um die Stabilität zu erhöhen.Die Karabiner schließen zuverlässig und man benötigt nicht sonderlich viel Kraft, um sie zu öffnen. Da es kein Klettergeschirr ist, sich nicht verdreht oder auch mal irgend wo hängen bleibt, ist das für einen Schlingengurt vollkommen ausreichend.
Das Material hat eine gute Materialstärke, so dass ich keine Bedenken habe, dass es unvorhergesehen reißen wird.
Die Gurte sind recht lang, ebenso wie das Band, mit dem sie verbunden werden. Man sollte daher ist etwas benötigten Platz rechnen (wenn man hinter der Tür nur einen
1,5m tiefen Korridor hat, ist das zu wenig).
Einsatz:
Durch die runde Scheibe, kann man ihn mit einer Tür nutzen. Wer einen Haken in der Decke hat oder eine Halterung (z.B. die Niob von DoYourfitness), kann aber sie auch damit nutzen.
Wer in die Natur geht, kann auch einen stabilen Ast von einem Baum nutzen (man legt dafür das letzte Stück um den Ast und hakt den letzten Karabiner in den Karabiner ein, der die Umlenkrolle hält. Der Ast wird nicht beschädigt, da sich der Gurt nur minimal bewegt. Er muss aber natürlich das Gewicht des Sportlers aushalten. Ideal ist natürlich auch ein Klettergerüst, wo man ihn einhaken kann.


Der Praxistest
wird in den nächsten 2-3 Tagen erfolgen und der Testbericht dann fortgeführt.

Mittwoch, 17. August 2016

Braun 7898cc Series 7 Rasierer Test: Gute Leistung, aber kleinen Abzügen in der B-Note (Review)




Braun 7898cc – die neue Generation von Braun mit guter Leistung, aber kleinen Abzügen in der B-Note

Einige Hersteller geben kurz nach der Markteinführung Produkttestern die Möglichkeit, neue Produkte zu testen. Dieses Mal darf ich eines der neuen  Modell von Braun aus der 7 Serie testen. Schon mal vielen Dank an Braun und trnd, dass ich dafür ausgewählt wurde.

Meine Rezension bezieht sich auf das silberne 7898cc Modell.

Braun hebt diese Schlüsselfunktionen besonders hervor::
Der Hersteller nennt einige Features, die ihn das Gerät auszeichnen. Ich nenne sie mal Schlüsselfunktionen, die auch die wichtigsten für die Kaufentscheidung sein werden:
  • Sonic-Technologie: Analysiert meinen Bart,passt sich der Dichte an und optimiert dann die Rasur. Man erfasst damit mehr Haare pro Zug.
  • 8D Schersystem – der in 8 Richtgen flexible Scherkopf erreicht noch mehr Haare und ist nur 0,05mm von der Haut entfernt
  • Wasserdicht nach IPX7 für Trocken- und Nassrasur
  • 4 Stufen Clean & Charge Station: Entfernt 99,99% aller Bakterien und Keime, lädt, pflegt und trocknet den Rasier
  • 5 Geschwindigkeiten (von sensitiv bis turbo) wählbar

    Weitere wichtige Eigenschaften
  • 1 Stunde laden/ 50 Minuten Akkulaufzeit (Akkuart Li-Ionen)
  • LED-Display mit zahlreichen Informationen: Ladestands- und Reinigungserinnerungsanzeige (die Anzeige ist immer an)

Verpackung und Lieferumfang:
Die Verpackung macht einen hochwertigen Eindruck und es sind noch mal alle wichtigen Produktdaten gezeigt beziehungsweise benannt.
Die Verpackung ist recht klein und leicht, wenn man sie mit den Produkten der Konkurrenz vergleicht (in den letzten 2 Jahren hatte ich 4 Rasierer anderer Unternehmen, 3 davon mit Reinigungsstation).
Annähernd alle Produktteile sind noch mal einzeln in Tütchen verpackt und in Kartons gut geschützt. Das Gruppenbild zeigt den dem kompletten Lieferumfang.
Es beinhaltet:
  • Braun Series 7 Rasierer Modell 7898cc
  • Reinigungsstation incl. einer Reinigungskartusche
  • Reisecase
  • Reinigungsbürste
  • Ladekabel für die Station bzw. das Rasierer selber (z.B. bei Reisen)
  • Anleitung


Die 7 Serie ist mit einer UVP von 399€ noch nicht das Spitzenmodell von Braun, aber der Zubehörlieferumfang vieler 9 Serie sind komplett gleich (es gibt natürlich auch jeweils Modelle ohne Reinigungstation).

Anleitung:
Hier arbeitet Braun auf den ersten Aufschlageseiten mit vielen Piktogrammen, die viele Dinge ohne Worte erklären. Der Text in der jeweiligen Landessprache umfasst daher nicht mehr so viele Seiten, was dem Nutzer sicherlich entgegen kommt.


Vor der ersten Nutzung:
Der Rasierer kommt ungeladen. Es passiert nichts, wenn man den Powerknopf betätigt. Man muss ihn daher erst einmal komplett laden. Ein Display an der Unterseite des Rasierers informiert über den aktuellen Ladestand.
Hier möchte ich schon mal anführen, dass Braun bei vielen Modellen ein ähnliches Netzteil benutzt und das schon seit Jahren.
Man kann daher oft auch Netzteile nutzen, die von älteren Modellen stammen (bitte auf die Spannung [Volt] und die Stromstärke [Ampere] achten, die identisch sein müssen).
Das hat den Vorteil, dass man das Original-Netzteil an der Reinigungstation lassen kann und z.B. bei der Freundin ein altes Kabel deponieren kann. Das eine Bild zeigt das Ladekabel meines ca. 12 Jahre alten Braun Freegliders.


Nach ca. 1 Stunde ist er vollgeladen. Das zeigt das Display an der Unterseite, das seit dem immer an ist (es ist nicht beleuchtet), aber es verbraucht sehr wenig Strom (auch nach 3 Tagen ohne Rasur, zeigte das Display immer noch den gleichen Akkustand an).


Den Powerknopf finde ich etwas klein und von der Position nicht optimal. Ich muss ihn mit der Daumenspitze drucken, da der Daumenmittelpunkt zu groß ist (meine Finger sind eher lang und filigran – wer große Hände mit dicken Fingern hat, wird den Knopf wohl eher mit dem Daumennagel drücken). Die Position im oberen Drittel hätte mir besser gefallen, da dort der Zeigefinger und Daumen ohnehin aufliegt.

Um den Scherkopf zu tauschen, muss auf der Seite einen Knopf eindrücken und dieser zieht vier „Zähne“ ein, die den Scherkopf festhalten. Leider ist das bei mir etwas hackelig. Wenn man nicht genau mittig drückt, ziehen sich nur die Zähne auf der einen Seite ein. Das ist nicht so gut gelöst.
Auf der anderen Seite des Kopfes ist der Festschaltknopf für den Kopf, damit sich dieser nicht bewegt

Design:
Dieses Modell der 7 Serie gibt es in zwei Farbvarianten: 7898cc in silber (das liegt hier vor) der 7850cc in premium grau. Das Gehäuse ist aus Kunststoff, wobei die Rückseite einen Gummiüberzug hat, der eine sehr gute Griffigkeit bietet. Unterstützt wird dies durch Linienstruktur. Das ganze Gerät ist recht leicht (ca. 210g). Die Ladebuchse ist auf der Rückseite angebracht. In der oberen Hälfte der Rückseite sieht man noch zwei Metallkontakte, die bei der Ladestation den benötigten Kontakt herstellen.
Das Gerät liegt gut in der Hand, wobei der Power im unteren Drittel zu finden ist.
Ein kleines Stück darunter befinden sich zwei tasten, mit denen man die Geschwindigkeit einstellen kann (es gibt 5 Stufen).
Oberhalb des Powerknopfs ist der Schieberegler für den Trimmer.



Rasur:
Man kann die Geschwindigkeit in 5 Stufen wählen, womit man entweder eine sensiblere, aber langsamere Rasur erhält oder eine turbo, die die Haut etwas mehr beansprucht.
Die Stufenveränderung kann man einmal an der Lautstärke erkennen, aber auch optisch durch eine farbige LED im Powerknopf. Sensibel ist hellblau, dunkelblau in der mittleren Einstellung und grün bei turbo).
Auch bei turbo hatte ich weder Rasurbrand noch bekam ich Pickelchen – bin daher damit sehr zufrieden. Etwas gerötet war die Haut manchmal direkt nach der Rasur, was aber innerhalb von 1 Minute weder verschwunden war.
Wenn man eine sehr sensible Haut hat, wird man mit der sensitiven Einstellung sehr gut fahren, auch wenn die Rasur dann eine Minute länger ist.
Ich kam gut an die Gesichtskonturen und auch bei meinen Problemstellen (direkt unter der Nase und Ansatz der Ohren) konnte ich meinen Bart mühelos entfernen.
Der Rasierkopf schmiegt sich gut an mein Gesicht an und wenn man an Stellen kommt, wo der bewegliche Kopf nicht nützlich ist, stellt man ihn per Lockschalter einfach fest.


De ausklappbare Langhaarschneider/Trimmer ist ok, wenn man seine Koteletten entfernen will oder sich man einen längeren Bart hat und diesen komplett entfernen will. Um einzelne feine Konturen zu stylen, ist er nicht geeignet (Breite ca. 2,2cm), was ich man aber auch nicht richtig erwarten kann. Mit der Breite ist es das eine, um filigran arbeiten zu können, ist aber dann eben öfters auch der Scherkopf etwas im Weg und vor allem ist dieser auch gleichzeitig aktiv. Man kann also sich ungewollt mit dem Scherkopf ein „Loch“ in den Bart rasieren, wenn man nur auf den Trimmer achtet. Bei früheren Braungeräten die ich kenne, deaktivierte man mit dem Trimmer automatisch den normalen Scherkopf. Mir ist nicht klar, was es bringt, wenn beide gleichzeitig aktiv sind.

Da viele Männer wieder Bart tragen, gibt es da bessere Geräte, die speziellen für das Trimmen geeignet sind.
Auf den Punkt gebracht: Die Rasurleistung überzeugt mich und durch die Abstufungen und auch den Einsatz als Nassrasierer, ist er sehr flexibel einsetzbar.

Reinigung:
Das Display an der Unterseite informiert den Benutzer, wann es Zeit ist, den Rasierer zu reinigen.
Jeder Benutzer sollte aber ohnehin den Rasierkopf nach jeder Benutzung kurz abnehmen und kurz ausklopfen. So fallen schon mal einige der rasierten Stoppeln hinaus. Oft lasse ich ihn davor mit Scherkopf noch 4-5 Sekunden unter fließendem Wasser laufen, da das auch schon einige Stoppeln herausschwemmt.


Allerdings vermute ich, dass die Anzeige zeitbasierend ist – ich bekam keinen Balken hinzu, wenn ich den Rasierer wie oben beschrieben gereinigt habe.

Wenn man es komfortabel möchte, nutzt man einfach die Reinigungsstation. Man setzt den Rasierer ein, drückt den Knopf an der Station und schon laufen die Stufen der Reinigung ab. Dabei wird er durch die Reinigungsflüssigkeit auch leicht geölt, komplett gesäubert und getrocknet. Der Hersteller wirbt damit, dass diese Reinigung 99,99% der Keime und Bakterien beseitigen soll und damit weit gründlicher ist als das einfach mit Wasser abspülen.
Man nimmt auch einen frischen Duft war.
An der Seite hat die Station einen 3 stufige Anzeige, wie voll die Kartusche noch ist. So ist man gut informiert, wenn man eine neue besorgen muss.
Zusätzlich wird er auch in ihr geladen – das Display gibt darüber Auskunft, wie voll der Ladestand ist.

Laden:
Das reine Laden dauert ca. 1 Stunde und dann soll der Akku ca. 50 Minuten halten. Während meiner Testphase hätte er auch 12-14 Tage gehalten, aber da der Hygiene Index mich auf die Reinigung hingewiesen hat, lud ich ihn da auch ab und zu. Ich habe ihn max. 10 Tage benutzt und hatte da noch ein volles Akkufeld.
Geladen werden kann er entweder über die Ladestation oder über das Netzteil direkt.
Während der Ladevorgangs kann der Rasierer nicht genutzt werden (eh geht nicht an – eine Schutzfunktion, damit Netzstrom nicht mit Wasser in Kontakt kommen kann z.B. Rasur in der Badewanne).
Kleiner Nachteil, wenn man den Rasierer auch noch in etlichen Jahren nutzen möchte. Der Akku wird kaputt gehen (beim Handy oder Laptop kennt man das bereits), allerdings wird der im Rasierer um einiges länger halten, da er nicht täglich oder alle zwei Tage geladen wird. In dem Fall muss man ihn tauschen lassen, was Braun gegen eine Gebühr umsetzt.

Zubehör:
Hier bin ich etwas enttäuscht, ebenso wie bei den Philips Rasieren im Preissegment 350€ und mehr. Dort gibt es keine Schutzkappe für den Rasierer und der kleine Reinigungspinsel wirkt eher wie aus der Einstiegsklasse. Ich nutze seit über 20 Jahren beinahe nur Braun Rasierer und selbst mein erster Braun aus dem Preis-Einstiegssegment hatte beides dabei. Das Bild zeigt meinen 12 Jahre alten blauen Reinigungspinsel des Freegliders und daneben ist der vom 7898cc.

Ein weiterer Punkt ist, dass bei dem Pflegehinweisen auf Öl hingewiesen wird – leider ist aber nicht mal eine kleine 5ml Tube dabei. Ich hätte gedacht, dass bei so einer UVP nahezu alles dabei ist und man nicht erst noch Zubehör dazu kaufen muss. Da tröstet es auch nicht, dass auch bei der teureren 9 Series das auch nicht dabei ist. Das kostet den Hersteller nicht mal einen Euro und würde das Paket eben schon abrunden.

Das Reisecase ist sehr anständig verarbeitet, etwas fester, so dass dem Rasierer beim Transport nichts passiert. An der einen Seitennaht ist ein Netzmaterial, wodurch Feuchtigkeit entweichen kann. Es macht einen wertigen Eindruck und macht auch optisch was her.
Leider ist das Fach aber so klein, dass zwar der Reinigungspinsel noch mit rein passt, aber nicht mehr das Netzteil. Es tut mir Leid, dass ich öfters den alten Braun Freeglider erwähnen muss, aber in das Case hat beides hineingepasst.


Wer nur einige Tage unterwegs ist, kommt mit einem vollgeladenen Akku über die komplette Zeit, aber wenn der 14 Tage Urlaub ansteht, muss das Netzteil mit.

Pro:

+ gute Rasierleistung mit wenig Hautirritationen
+ Nass und Trockenrasierer in einem
+ komfortable Reinigungsstation
+ gute Akkulaufzeit
+ leichtes Gewicht


Kontra:
- Preis
- (für mich) nicht optimale Position des Powerknopfes und er ist zu klein
- Zubehörumfang: Kleine Sachen wie ein Schutzkappe oder Öl fehlen

Fazit:
Braun stellt mit der 7 Serie einen tollen Rasierer auf die Beine, der von der Rasierleistung her sehr von sich zu überzeugen weiß. Ich habe keinen Rasurbrand oder Pickelchen bekommen, obwohl ich sonst eine eher sensiblere Haut habe. Mit den 5 Stufen kann man ihn noch etwas an seine Bedürfnisse anpassen.
Im Bereich Gewicht und der Griffigkeit punktet er ebenfalls und sagt mir sehr zu.
Leider gibt es aber einige Kleinigkeiten im Design, die für mich nicht optimal passen (Position und Größe des Powerknopfs) und dann gibt es auch Dinge, die ich bei dieser Preisklasse nicht gut gelöst finde (hakliger Schalter, um den Scherkopf abzunehmen, wenig Zubehör) und ich weiß nicht, warum der Scherkopf noch aktiv ist, wenn der Trimmer ausgeklappt ist.
Er rasiert sehr gut (der Hauptgrund, warum man einen Rasierer kauft), aber das ganze Paket ist eben nicht komplett stimmig, was ich bei dem Preis erwarte. Daher kann ich ihm nur 4 Sterne geben (wenn es bei Amazon halbe gäbe 3,5).