Freitag, 21. Juli 2017

Vorstellung: La mer Men Marine Care Serie - Produkte für Männerhaut Testberict






La mer hat eine ganz Serie nn Produkte herausgebracht, die alle Wünsche  von Männern erfüllen sollen. Die Serie besteht aus einem After Shave Balsam, einem Duschgel, eine belebende 24h Creme und eine Anti-Stress Augenpflege.
La mer weist besonders auf den Wirkstoffkomplex Trimarin hin, der aus diesen besteht: Extrakt aus Meeresschlick-Extrakt, Extrakt aus der Rotalge (F. Lumbrillicalis), und dem speziell für die Männerhaut entwickelte Wirkstoff Specimen.

Hier sind erst einmal ein paar Bilder. Die ersten Produkteindrücke schildere ich in den nächsten Tagen.




Die Augenpflege finde ich sehr angenehm und belebend. Neben dem ersten Kühleffekt, wirkt es auch abschwellend (wenn die Nacht zu kurz war, sieht man da einen Effekt) . Es soll auch bei Augenringen helfen, was ich aber nicht wirklich feststellen konnte.
Meine Augenbereich reagierte nicht negativ (also keine Tränenbildung, trockene Stelen oder Juckreiz), was gerade in dem Bereich wichtig ist.



Hier sieht man den After Shave Balsam (das Bild zeigt nur eine Probentube, damit ich die Verpackung und das Produkt gut auf eine Bild bekommen konnte - der ormale Spender hat einen Inhalt von 100ml).




#Lamer #menmarinecare #seiderdubist

Mumm Dry Sekt - Die Alternative zu Sekt






Mumm Dry Sekt (offiziell nennt sich das alkoholfreies weinhaltes Getränke mit Kohlensäure) oder vereinfacht: Die alkoholfreie Alternative zu Sekt.
Die Marketingagentur trnd gab 5000 Nutzern die Möglichkeit, dieses Getränk zu kosten und auch Freunde und Bekannte zum Trinkversuch zu laden.

Normalerweise trinke ich die alkoholische Varianten (sowohl von Sekt, Wein als auch Bier), aber es gibt ja immer Situationen, bei denen man auch mal auf Alkohol verzichten möchte (z.B. mit dem Auto unterwegs). Das Testangebot war daher ideal und ich konnte einige Freunde mit probeiren lassen.



Das Design finde ich sehr ansprechend und es weicht stark ab von dem, wie man Sekt sonst so kennt (grüne Flasche, klassisches Etikett). Dadurch hat sie auch einen guten Wiedererkennungseffekt im Geschäft.


Hier sieht man das komplette Etikett  Durch die Ummantelung ist er etwas besser vor Sonnenlicht geschützt als klare oder milchige Flaschen (das Sonnenlicht ist der Hauptgrund, warum einige Lebensmittel Jahrzehnte lang nur in dunklen Flaschen verkauft wurden - jeder wird es vom Bier her kennen). Klare Flaschen haben mit der Lichtdurchlässigkeit einen klaren Nachteil und sollten bei längerer Lagerung immer an dunklen Orten aufbewahrt werden.




Hier das erste Testglas im Garten. Mumm verkauft in als Dry Variante (also trocken, nicht leiblich), was man beim Geschmack auch definitiv bestätigen kann. Eiskalt aus dem Kühlschrank fand ich nicht ganz perfekt (säuerlich, spritzig, im Sommer sehr angenehm und frisch).
Wenn man ihn aber 20-30 Minuten stehen lässt und dann erst genießt, ist der Geschmack um einiges voller und runder (mein Kühlschrank ist nicht auf extrem kalt eingestellt).




Der Verschluss ist wie zu erwarten nicht aus Kork, sondern aus Kunststoff. Optisch sieht er aber ganz gut aus. Beim Öffnen (wenn man ihn nicht raus schießen lässt) braucht man etwas Fingerspitzengefühl. Normalerweise öffne ich eine Flasche so: Ich entferne den Metallbogen, greife jetzt den Korken und drehen ihn leicht mit minimalen Zug und dann kommt er schon automatisch raus - der Inhalt sprudelt nicht raus.
Der Mumm Kunststoffkorken muss man um einiges mehr ziehen, aber das letzte Stück geht dann auch problemlos.
Besser als an den Korkverschlüssen finde ich, dass man ihn nach der Öffnung wieder leicht af die Flasche drücken kann und er dort auch bleibt (bei der ersten Rille bekommt man ihn wieder problemlos raus, es kommen keine Insekten rein und die Kohlensäure kann nicht zu schnell verfliegen, es ist aber nicht komplett dicht. Wer sie also länger verschließen will oder noch mal in den Kühlschrank stellen möchte, sollte einen gängigen Sektverschluss nutzen.

Fazit: Meine Freunde und Bekannten waren recht angetan, da der Mumm Dry angenehm trocken ist und gerade in den Sommermonaten eine angenehme Frische mit sich bringt.
Wenn man die Falsche aus dem Kühlschrank holt und noch mal  20-30 Minuten wartet, schmeckt er um einiges runder und voller.
Für mich ist es eine leckere Alternative, wenn ich auf Alkohol verzichten möchte und ich werde wohl auch bei meinen Festen immer 1-2 Flaschen für meine Gäste parat haben.

#mummalkoholfrei

#MummDryAlkoholfrei

Donnerstag, 13. Juli 2017

Testbericht Philips 5672/26 Rasierer - die gehobene Einstiegsklasse


Die gehobene Einstiegsklasse bei Rasierapparaten: Philips S5672/26




In den letzten Jahren hatte ich einige Philips Modelle aus dem oberen Segmenten (7xxx und 9xxx Serie) und stelle hier mal den S5672/26 aus der gehobenen Einstiegsklasse vor. Die Links zu den anderen Tests finden Sie etwas weiter unten, wo ich die Unterschiede der Modelle kurz benenne incl. Amazon Link.

Die wichtigsten Funktionen in der Übersicht:
  • Turbo+ Mode (20% schneller als der normale Mode)
  • Konturerkennung durch 3 Scherköpfe, die sich in 5 Richtungen bewegen können
  • Aquatec Nass- und Trockenrasur (speziell versiegelt, dass man beides machen kann und er ist komplett abwaschbar).
  • Reinigungssystem SmartClean (mit einem Tastendruck wird er gereinigt, geölt und geladen)
  • Präzisionstrimmer
Weitere wichtige Eigenschaften
  • 1 Stunde laden/ 60 Minuten Akkulaufzeit oder 5 Min. laden, 1 Rasur (Akkuart
    Li-Ionen), Rasierer funktioniert nur im Akkubetrieb – nicht wenn er mit dem Netzstecker geladen wird
  • LED-Display mit zahlreichen Informationen: Ladestands-, Reisesicherungs- und Reinigungserinnerungsanzeige
  • Farbe Savio ST – Super Nova Silver (ich würde es petrol und silber nennen) kombiniert mit einer schwarz gummierten Oberfläche (für eine gute Griffigkeit), ergonomisch geformt

    Alle Details findet man direkt auf der Herstellerseite (dieser Link führt euch direkt dort hin).
Im ersten Abschnitt gehe ich kurz auf ein paar Unterschiede bei den Funktionen zu den hochwertigeren Philips Rasiererserien ein. So können Sie schon gleich sehen, ob es dort für Sie essentielle Features gibt, die der S5576 nicht besitzt. Das Zubehör erwähne ich nur, wenn es einen echten Mehrwert bietet, wobei nahezu Zubehörteile bei allen Modellen passen (man kann sie also nachträglich kaufen und nutzen, wenn sie nicht dabei sind).
Bitte beachten Sie, dass Philips viele Kombinationen aus Rasierer und Zubehör anbietet – es gibt alleine 10 Modelle der 9000 Serie, die sich beinahe nur beim Zubehör unterscheiden (z.B. mit/ohne Reinigungsstation, mit Bartstyler oder nur mit Barttrimmer, %-Angabe des Ladezustand oder Balkenanzeige).
Ich schreibe daher genau, welches Modell ich habe. Die Klingen der Rasierer sehen zwar auf Anhieb gleich aus, sind es aber nicht. Daher sind Ersatzklingen für die 9000 Serie teurer als die für die 5000 Serie. Um das Produkt bei Amazon zu finden, einfach die Nummer anklicken.

S5672/26:
Zwei Geschwindigkeiten, Schereinheiten in 5 Richtungen schwenkbar, Präzisionstrimmer  ohne Längenverstellbarkeit, Akkulaufzeit: 60 Minuten, Reinigungsstation SmartClean


S7780/64 -> Link zu dem Testbericht
Drei Geschwindigkeiten, Schereinheiten in 5 Richtungen schwenkbar, Bartstyler mit 5 Längenabstufungen, Gesichtsbürste, Akkulaufzeit: 50 Minuten, Reinigungsstation SmartClean


S9711/31 bzw. S9521/31 -> Link zu dem Testbericht
Drei Geschwindigkeiten, Schereinheiten in 8 Richtungen schwenkbar, Bartstyler mit 5 Längenabstufungen, Akkulaufzeit: 60 Minuten, Reinigungsstation SmartClean Plus. Der S9711 hat kein Balkendiagramm für den Ladezustand, sondern eine %-Anzeige.

Verpackung und Lieferumfang:
Die Verpackung macht einen hochwertigen Eindruck und ist gut illustriert. Viele der Teile sind noch mal in separaten Kartons untergebracht und in Tütchen verpackt.



Inhalt:
  • Philips Shaver Series 5000 Rasierer Modell S5672/26
  • Präzisionstrimmer CP9061
  • SmartClean Reinigungsstation
  • 1x Reinigungskartusche für die Station
  • Reisecase
  • Ladekabel für die Station bzw. das Rasierer selber (z.B. bei Reisen)
  • Anleitung, Garantiekarte und Hinweis auf die Onlineregistrierung



Design:

Der Griff besitzt an der Rückseite einen gummierten Bereich, womit er auch im nassen Zustand noch einen guten Gripp besitzt. Er ist ergonomisch geformt und liegt auch gut in der Hand, egal wie man ihn hält. Der Powerknopf und der Turboknopf sind gut zu erreichen.
Vom Gewicht her finde ich ihn gut ausgewogen.

Das Display zeigt die wichtigsten Funktionen, wobei man einige erst nach etwas längerer Benutzung zum ersten Mal sehen wird (erst dann werden sie relevant).
Das Bild zeigt ihn beim Ladevorgang:



Wasserhahn: Wenn man die Rasur beendet, blinkt kurz ein Wasserhahnsymbol auf, was an das Abwaschen erinnern soll. Ich bezweifle jedoch, dass das den Dienst erfüllen wird. Wer schaut schon nach der Rasur direkt auf den Rasierer? Ich trage dann erst mal Aftershave auf.
Eine kurze Vibration nach 20 Sekunden oder ein kurzes Piepsen hätte da mehr Sinn.
Schloss: Das Gerät verfügt über eine Reisesicherung, d.h. eine Funktion, die verhindert, dass der Rasierer ungewollt eingeschaltet wird. Man aktiviert sie, indem man den Einschalter 3-4 Sekunden gedrückt hält. Auf die gleiche Art wird sie auch wieder deaktiviert. Ist der Philips „gesichert“ leuchtet das Symbol kurz auf, wenn man den Powerknopf normal betätigt.
3 Ladebalken: Sie informieren über den aktuellen Ladezustand.
Scherkopfaustausch-Anzeige: ca. alle zwei Jahre müssen sie getauscht werden.

Erste Inbetriebnahme:
Wie in der Anleitung beschrieben, habe ich den Rasierer erst mal komplett aufgeladen (ca. 1 Stunde). Der Akku kommt ungeladen zum Kunden.

Da man ihn sowohl als Trocken- als auch als Nassrasierer nutzen kann, habe ich auch beides getestet.
Aus den Erfahrungen der Vergangenheit ist der optimale Weg bei mir die Nassrasur mit Rasierschaum. Es fühlt sich während der Rasur sehr gut an, da der Rasierer über die Haut gleitet und das Endergebnis finde ich da auch überzeugend. Hautirritationen sind nahezu nicht vorhanden und leicht rote Stellen waren nach 5 Minuten wieder normal. Die Nassrasur benötigt etwas länger als die Trockenrasur (auftragen des Rasierschaums, kurze Einwirkzeit, Rasur, Abwaschen von Rasierschaumresten und gründlichere Vorreinigung als bei der Trockenrasur), sollte aber von jedem Trockenrasierer mal getestet werden. Es kostet zwar 2 Minuten mehr Zeit, dafür hat man weniger Hautirritationen, die man nicht abdecken muss oder wo das Hemd scheuern kann..
Die Trockenrasur finde ich auch gut vom Ergebnis her (die Nassrasur ist aber noch besser).

Sehr angenehm an den Philipsrasierern ist die leicht dreieckige Form und so komme ich gut an Problemstellen wie die Nase oder unterhalb vom Ohrläppchen.
Am Hals brauche ich aber mit dem Rasierer immer etwas länger im Vergleich zu Rasierern mit geradem Rasierkopf, da man bei Philips immer kreisende Bewegungen benötigt, um ein gutes Ergebnis zu bekommen. Am Hals und unterhalb des Unterkiefers ist es auch nicht so einfach die Haut so zu straffen, dass man sie mit kreisenden Bewegungen entlang fahren kann. Gerade wenn die Barthaare nicht nur 1-2 Tage alt sind und dadurch etwas länger, muss man da schon öfters drüber gehen.
Eine sauberere Kante bekommt man nur durch den  Präzessionstrimmer hin



Um den Scherkopf zu tauschen muss man ihn nur gerade nach oben herausziehen (man darf nicht drehen und benötigt nahezu keine Kraft, um ihn abzuziehen). Den Trimmeraufsatz kann man dank der SmartClick Technik dann ebenso dort aufsetzen. Der Wechsel dauert keine 10 Sekunden.



Reinigungsstation:
Die Reinigungsstation wird durch einen seitlichen Knopf geöffnet. Dort wird dann die Reinigungskartusche eingesetzt und schon kann man diese nutzen. Sobald diese eingesetzt ist, sollte man vorsichtig mit der Reinigungsstation umgehen, da die Flüssigkeit bei vollem Füllstand durch Bewegungen der Station auch mal leicht überlaufen kann.



Reinigung:

Wenn man es komfortabel möchte, nutzt man einfach die Reinigungsstation. Davor sollten man ihn aber schon mal grob vor reinigen (mit Wasser abspülen, den Scherkopf kurz öffnen [ist nicht wie bei den 7000/9000 Modellen geklippt, sondern es gibt einen Schalter, wodurch er sich öffnet und ein Scharnier]). Jetzt ist er fertig für die gründliche Reinigung mit der Station.



Ohne die Vorreinigung fließen alle Stoppel durch die Reinigungsstation in die Reinigungsflüssigkeit zurück in die Kartusche oder können auch schon auf dem Weg dorthin die Station verstopfen.
Je mehr Stoppeln in der Reinigungsflüssigkeit landen, umso weniger steht für die zukünftige Reinigung zur Verfügung.

Dafür setzt man ihn in die Ladestation ein, drückt den Stecker von oben in den Rasierer. Jetzt kann man per Knopfdruck das Reinigungsprogramm starten. Neben der Reinigung wird der Scherkopf geölt und der Rasierer geladen.
LED-Balken an der Station informieren über den Fortschritt. Wenn er abgeschlossen ist, signalisiert das ein Symbol.
Das Ergebnis ist überzeugend, aber ist eben nicht für Reisen nutzbar (wer nimmt die Ladestation schon da mit).
Als Reiselösung ohne die Station reinigt man ihn gut mit Wasser und sollte ihn dann offen trocknen lassen.


Laden:
Das reine Laden dauert ca. 1 Stunde und dann soll der Akku ca. 60 Minuten halten. Ich habe die Zeit nicht gestoppt, aber in den letzten Wochen habe ich ihn nicht nachgeladen.
Während des Ladevorgangs kann der Rasierer nicht genutzt werden (er geht nicht an und ein Steckersymbol leuchtet auf – eine Schutzfunktion, damit Strom und Wasser nicht in Kontakt kommen kann z.B. Rasur in der Dusche oder Badewanne). Wenn man ihn schnell benötigt, reicht auch eine 5 Minuten Ladezeit für eine Rasur aus.



Reisecase:
Das Case hat hinten einen Teil aus Netzmaterial. Damit kann letzte Feuchtigkeit entweichen, die eventuelle noch vorhanden ist. Weiterhin hat es hinten noch eine kleine Lasche, womit man es hinhängen kann.
Leider ist das Case aber zu klein, damit auch das Netzteil mit hinein passt. Bei Reisen muss man es also separat mitnehmen, wenn es nicht nur ein Wochenendausflug ist. Der Trimmeraufsatz passt daher ebenso wenig mit ins Case.
Philips nutzt dieses Case bereits seit einigen Jahren bei vielen Modellen der 5xxx, 7xxx  und 9xxx Serie und ich hoffe, dass sich da auch mal was ändern wird.
Bei der 9000 und 7000 Serie gab es eine Variante, bei dem ein größeres Reisecase dabei ist (dort passt das Netzteil mit rein, sowie der Bartstyler. - die Modelle sind S9171/69 und S7520/69), allerdings gibt es die nur ohne Reinigungsstation. Diese kan man aber nachkaufen, das Reisecase gibt es nicht im Zubehörhandel.

Mir fehlt im Zubehörbereich leider immer noch eine Sache: Ein kleiner Reinigungspinsel (beim Spitzenmodell S9711/31 ist inzwischen einer dabei).  Vielleicht geht Philips davon aus, dass man wegen der Reinigungsstation keinen benötigt, aber auch bei den Modellen ohne diese, ist er nur bei den Spitzenmodellen mit dabei.

Folgekosten:
Hierbei orientiere ich mich an den Empfehlungen von Philips und nenne auch die Preise, die man im Philips-Onlinestore bezahlt:
  •  nach 2 Jahren: Neue Scherköpfe. Ersatzscherkopf SH50 39,99€
  • alle 3 Monate eine neue Reinigungskartusche (bei täglicher Nutzung) Preis pro Stück ca. 8€ (bei 2er Pack).
Bitte beachten Sie, dass die Scherköpfe der 5000 Serie und der höheren Serien sich im Preis deutlich unterscheiden (die der 9000 Serie kosten um die 60€), da diese anders Verarbeitet sind.

Mir fehlt im Zubehörbereich leider immer noch eine Sache: Ein kleiner Reinigungspinsel (beim Spitzenmodell S9711/31 ist inzwischen einer dabei).  Vielleicht geht Philips davon aus, dass man wegen der Reinigungsstation keinen benötigt, aber auch bei den Modellen ohne diese, ist er nur bei den Spitzenmodellen mit dabei.

Pro:

+ Nass und Trockenrasierer in einem
+ komfortable Reinigungsstation
+ gute Akkulaufzeit
Kontra:
- am Hals hat er eine leichte Schwächen bei der Rasur (wenn das Barthaar nicht alle 1-2 Tage rasiert wird) und man muss mehrmals drüber gehen, im alle zu bekommen.
- Reisecase: Formschön, aber nicht mal das Netzteil passt mit hinein

Fazit:
Das Gerät sieht gut aus, arbeitet zuverlässig und gründlich, aber im Halsbereich oder bei etwas längeren Barthaaren muss man etwas mehr Zeit investieren.
Sehr gut gefällt mir die Wahlmöglichkeit ob Trocken- oder  Nassrasur und dass man ihn komplett abwaschen kann.
Wer Philipsrasierer noch nicht kennt, muss ich erst einmal kurz an die kreisenden Bewegungen gewöhnen, damit das Rasierergebnis auch gut wird.
Nicht komplett durchdacht finde ich das formschöne Case, in das nicht einmal das Netzteil mit reinpasst. So muss man das bei einer längeren Reise „extern“ mitführen.

Samstag, 17. Juni 2017

Test: Vildea Windomatic Power Fenstersauger - kann der mehr als andere?

Testbericht zum Vileda Windomatic Power Fenstersauger 


Wie vermutlich viele andere Menschen auch, putze ich nicht so gerne meine Fenster. Da ich aber schon öfters so genannte Fenstersauger gesehen habe, dachte ich mir: Perfekte Lösung.

Daher habe ich mich im Vorfeld informiert und jetzt für alle noch Unwissenden: Das Gerät macht wirklich nur das, was der Name verspricht: Es saugt Flüssigkeiten von glatten Flächen. Man muss selber noch Reinigungsmittel aufbringen per Schwamm, Zerstäuber oder durch sonstige Geräte.

Das ist aber das gleiche, wie bei allen anderen Herstellern (also auch bei Kärcher, Leifheit - wer mehr Komfort möchte, kauft Vorwerk aber ist dann auch gleich 249€ los und jedes Zubehörteil kostet da auch ebenfalls einiges mehr).


Mytest hat mir die Möglichkeit gegeben den Vileda Windomatic Power Fenstersaugerzu zu testen. Er ist jetzt seit einigen Wochen bei mir und ich habe diverse Tests absolviert (große Spiegel, Autoscheiben - also gerade und welche mit Krümmung, Terrassentüren mit ca. 3,5m²).


 Hier ist eine Kurzübersicht der wichtigsten Daten.
Produktgewicht: 640 g
Reinigungsleistung: bis zu 120 m² (Akkulaufzeit bis zu 40 Minuten)
Tankkapazität: 100 ml
Akkutyp: 3,6 V Li-Ion, daher kein Memory Effekt (Ladedauer: 3,5 h)
Besonderheit: 2 Sauggeschwindigkeiten, d.h.man kann auch stärker saugen, was bei viel Wasser praktisch ist oder wenn man wenig Zeit hat, verbraucht aber natürlich auch mehr Akkuleistung. Wegen der zweiten Stufe trägt es auch "Power" mit im Namen. Die normale Vildea Version hat nur eine Stufe.

Erwerbbares Zubehör:
Es gibt noch eine schmale Saugdüse (die Standardversion ist 27,2cm breit).. Es gibt noch einen Spayeinwischer, um die Grundreinigung der Scheibe vorzunehmen.
Leider gibt es keine Verlängerungsstange, wenn man sehr hohe Scheiben hat (Dachfenster, hohe Glastüren) oder schlecht über Kopf arbeiten kann (z.B. bei älteren Personen).

Aufbau des Geräts:
Das Gerät besteht aus wenigen Einzelteilen und ist daher für jeden problemlos einsetzbar. Den Wasserbehälter kann man einfach herausnehmen und besteht aus drei Teilen (durch den Aufbau sammelt sich alles Wasser darin und kommt nirgendwo anders hin. Der Saugmotor und die Elektronik ist also immer sicher und es kommt kein Wasser dort hin.



 Hier sieht man den Saugmotor, der die Flüssigkeit durch Luftzug in den roten Tank saugt.


Der Kopf hat ein Gelenk, womit man den Winkel des Geräts verändern kann, ohne den Kontakt zur Scheibe zu verlieren. Das linke Bild zeigt, dass der Kopf mit der Gummilippe recht schmal ist und man so auch hinter den Fenstergriffen vorbei kommt.




Einsatz:
Den großen Vorteil an de Gerät sehe ich darin, dass man nicht mit Putzfüchern (egal ob Microfaser oder Baumwolle) die Reinigungsflüssigkeit aufnehmen muss oder man aufpassen muss, dass das Wasser, was mit einem normalen Gummiwischer nach unten gezogen wird, auf den Boden (gerade bei Teppich ärgerlich) tropft. Man muss dennoch dabei aufpassen, dass man beim säubern der Scheibe nicht zu viel Flüssigkeit aufbringt, und dieses schon vor dem Einsatz des Fenstersaugers sich seinen Weg sucht - hier ist also auch: "weniger mehr".

Hier ist die große Terrassentür beim Säuberungsprozess. Rechts sieht man noch die Reinigungsflüssigkeit, links habe ich bereits eine Bahn entfernt.
Das Gerät ist angenehm leicht und auch die Lautstärke ist noch in Ordnung. In der schnelleren Stufe ist er etwa so laut, wie ein Ventilator.
Wichtig bei der Anwendung ist, dass man das Gerät in einem Zug benutzt, da man beim Absetzen eine feuchte Linie hinterlässt (so wie bei einem normalen Abstreifer, ohne Saugmotor).
Bei Scheiben, die bodennah enden (so wie die Terrassentür), kommt man bei einem senkrechten Zug nicht bis zum Ende. Ich musste daher immer einen kleinen Rest überlassen und habe den ganz am Ende mit einem horizontalen Wischzug beseitigt.



Neben Scheiben, kann man mit dem Fenstersauger auch anderer glatte Flachen reinigen (z.B. Spiegel, Autoscheiben, Scheiben und Wände der Dusche. Das Bild zeigt den Einsatz in meinem Bad.

Akkulaufzeit und Laden:Ich habe meine erste Akkuladung noch nicht aufgebraucht, obwohl ich alle Scheiben, Spiegel und auch meine Autoscheiben schon bearbeitet habe. Der Hersteller nennt eine Laufzeit für bis zu 120m2, die ich noch nicht erreicht habe, die Angaben sind bei mir also zutreffend.
Geladen wird es per beigelegtem Netzteil. Schade finde ich, dass viele Hersteller nicht auf USB umsteigen, da damit  der Kunde auch andere Netzteile nutzen könnte.
Das mitgelieferte Netzteil liefert 6V und 650mA - was also schon recht nah an den Angaben liegt, die viele USB Smartphonenetzteile liefern (um die 5V und Smartphones benötigen oft 1000-1500mA - wenn ein Gerät weniger mA benötigt ,kann man diese trotzdem nutzen, nur der Voltwert sollte in einem ähnlichen Bereich liegen).
Das Netzteil wurde bei der ersten Ladung nicht sonderlich warm und der Netzstecker sa0 auch sehr gut im Ger(also nicht wacklig oder unsicher).

Säuberung des Geräts:
Das geht extrem einfach. Das schmutzige Wasser sammelt sich in dem roten Behälter. Den kann man einfach ausschütten und den Behälter dann noch mal mit klarem Wasser ausspülen und den Behälter trocknen lassen. Das war es und dauert eine Minute (ohne die Trockenzeit für den Behälter).

Fazit:

Der Vileda Fenstersauger erleichterte mir die Arbeit schon um einiges und es gibt viele Einsatzorte, bei dem ich ihn nutzen kann. Da die Säuberung des Geräts nach der Tätigkeit schnell und einfach geht, kann man auch zwischen durch einfach mal 2-3 Scheiben putzen.
Das Gerät funktioniert gut und hinterlässt keine Schlieren, wenn man das Gerät in einem Zug benutzt und nicht ständig absetzt.
Ob man die zwei Geschwindigkeit benötigt hängt von der Größe der Scheiben ab (auf der zweiten Stufe kann man schneller arbeiten und so trocknet nicht ein Teil einer großen Terrassentür, eh man dort ankommt). Wer nur normale Fenster hat, ein paar Spiegel, kann sicherlich auch mit einer Stufe problemlos arbeiten.
Da man keine Verlängerungsstange montieren kann, sollte man sich vor dem Kauf überlegen, o man über Kopf arbeiten kann oder ob alle Scheiben gut erreichbar sind.
 Wenn man keine Verlängerung benötigt, ist der Vildea Power Fenstersauger eine tolle Ergänzung für den Haushalt und man wird sicherlich viele Einsatzzwecke finden, die man sonst gerne ausgelassen hat.

#mytestvileda

Montag, 29. Mai 2017


Trainingsleiter: Abwechslung, praktisch für viele Sportarten mit Beinarbeit, gutes Preis-/ Leistungsverhältnis

Sprossenleiter mit einer Länge von ca. 6m (12 Sprossen -> damit hat man 11 Felder).
Die Sprossen bestehen aus neongelben Kunststoff und sind mit schwarzen Nylonbändern verbunden.Geliefert wird sie in einem Transportbeutel. Bei Amazon kostet es 15,99€.

Solche Sprossenleitern werden einige vom Fußball kennen, aber man kann sie bei nahezu jeder Sportart, bei der es auf Beinarbeit ankommt nutzen. Ebenso wird so auch das Fitnesstraining, was man gerne mal im Garten oder am Flussufer ausübt etwas interessanter.
Das Sprossenmaterial hält auch problemlos Tritte aus – man muss ich daher keine Gedanken auf einer Wiese machen, dass die Sprossen brechen. Die Nylonbänder haben Druckknöpfe, so dass man auch weitere Leitern zur Verlängerung nutzen könnte.Die Sprossen könnte man auch noch etwas verschieben, wenn man also kleinere oder größere Abstände benötigen sollte.Die Schnittkanten am schwarzen Nylon habe ich noch mal mit einem Feuerzeug kurz versiegelt, die sonstige Verarbeitung ist sonst absolut ok.
Verbesserungsmöglichkeite:Man bringt vier Ösen an den Enden an, damit man es auf dem Boden etwas Fixieren kann. Wenn 20 Menschen schnell drüber laufen wird sicherlich mal einer etwas hängen bleiben und die Leiter wird etwas verschoben, was die Fixierung verhindert.


Preislich ist es sehr interessant (vor allem wenn man es mit den Preisen der großen Sportversender vergleicht z.B. Benz (dort kostet etwas vergleichbares u die 40€), die hauptsächlich Vereine und Schulen beliefern), so dass es auch für Hobbysportler eine interessante Ergänzung ist.

Montag, 2. Januar 2017

Melitta BellaCrema Test - Selection des Jahres Altura, Espresso, laCrema, Speciale



Melitta Bella Crema – Test





Melitta hat eine neue Serie herausgebracht und BUNTE Viplounge gab mir die Möglichkeit diese zu testen.
Das Startpaket:

5 x Melitta BellaCrema Espresso je 200 g
1 x Melitta BellaCrema LaCrema 200 g
1 x Melitta BellaCrema Speciale 200 g
1 x Melitta BellaCrema Selection des Jahres 200 g
1 x Zeitschrift BUNTE
1 x Testbroschüre
1 x Melitta Aromaverschluss
Gleich vorab: Alles sind ganze Bohnen. Man benötigt daher einen Vollautomaten oder eine Kaffeemühle oder etwas Erfahrung mit einem Thermomix.
Man sollte für den optimalen Kaffeegenuss nur so viel Kaffee mahlen, wie man sofort verbraucht.

Für alle Sorten gilt: Es sind 100% Arabica Bohnen (wie beinahe jeder Kaffee, den man in Deutschland erwerben kann), die Verpackung hat ein Aromaventil und was ich sehr angenehm bei Melitta finde: Man hat einen Hinweis auf die Stärke des Kaffees, der auch recht genau passt (kenne bereits 5 anderer Melittakaffeessorten und gerade die Kaffee des Jahres Editionen mag ich recht gern).




Da passiert es auch mal, dass ich etwas zu viel Kaffee mache (wenn ich alleine bin). Wenn er kalt geworden ist, nicht weg kippen. In ein Eiswürfelgefäß und ab in den Tiefkühlschrank. Wenn ihr dann einen Eiscafe macht, die Kaffeeeiswürfel mit dazu – so verwässert der nicht. Er passt super zu Baileys oder einfach nur klat stellen und dann mal einen Espresso Martini probieren.


Da ich Espresso schon angeschnitten habe. Melitta gibt ihm eine Stärke von 4,5 (von 5 möglichen Punkten). Er ist kräftig, hat eine schöne Crema, allerdings ist hier Lavazza bei meinen Freunden noch etwas weiter vorne (aber auch teurer), wenn man wirklich kräftigen Espresso bevorzugt. Wer gerne Espresso trinkt, wird hier aber auch gerne den Schritt zur reinen Espressomaschine gehen, da der Wasserdruck stärker ist und dieser dann ideal für Espresso ist. Für mich als normaler Kaffeetrinker, der aber gerne auch mal einen kräftigen Kaffee genießt, ist er sehr gut, aber mein Fokus liegt nicht auf Espresso und kleinen Tassen.



Kaffee des Jahres: Altura.

Diese Kompositionen mag ich sehr gerne, da sie immer kleine, aber feine Geschmacksnuancen haben, die man bei vielen „Massenkaffees“ nicht so oft findet. Hier auf dem Bild ist einmal die Anfang 2016 präsentierte Melitta Kaffee des Jahres mit feinen Noten von dunkler Schokolade (ganz rechts), mittig Selection des Jahres 2017 Mayuma und ganz links Selection des Jahres Altura.
Hier gehe ich nur kurz auf den Altura ein. Optimaler Mahlgrad: Mittel.
Melitta schreibt zu ihm: Die Kaffeekomposition bietet mit ihren Altura Mexicana Bohnen ein ganz besonderes Geschmackserlebnis: Sie entwickelt während der sorgfältig abgestimmten Röstung einen kräftig-würzigen Charakter und offenbart inmitten der komplexen Aromen eine zartherbe Kakaonote. Stärkegrad 3,5.

Er hat einen vollmundigen Geschmack, nicht zu viele Bitterstoffe und eignet sich gut für die Trinker von kräftigen Kaffee und wird auch durch Milch nicht zu dezent. Diese Komposition gefällt mir sehr gut.


BellaCrema laCrema Stärkegrad 3:
Vollmundiger Geschmack und ein ausgewogener Körper durch eine mittlere Röstung: Schon die zarte, goldbraune Crema gibt einen ersten Vorgeschmack auf das unverfälschte Kaffee-Aroma und ist ein echter Genuss!.
Diese Sorte kann man für die Kaffee-Milchfraktion sehr empfehlen. Man hat trotz Milch noch einen guten Geschmack (nicht zu dünn wie beim Speciale) und schwarz oder mit Zucker kommt der gut an. Die Crema ist dezent, aber auch die Bitterstoffe treten nicht stark hervor. Ich finde den Geschmack schön rund. Dieser ist auch mal mit einem Schuss Baileys eine schöne Kombination.

BellaCrema Speciale Stärkegrad 2:
Melitta schreibt zu ihm: Eine sanfte Röstung entlockt den feinen Arabica-Bohnen ein mildes Aroma und einen leichten Charakter, der von einer zarten, hellgoldenen Crema gekrönt wird. Der geringe Säureanteil macht Speciale zur idealen Grundlage für verführerische Kaffee-Milch-Spezialitäten.

Ich trinke gerne auch Kaffee mit Milch, aber der wird man dann zu dünn beim Speciale. Auch schwarz finde ich ihn etwas zu dezent. Zu ähnlichen Resultaten kam meine Kaffeetrinkertester. Gerade mit Milch, wird der Kaffeegeschmack sehr dezent.

Fazit:
Bei dem Paket bekam ich eine schöne Auswahl, die ich im Kreise meiner Familie zu Weihnachten und Freunden im Vorfeld ausgiebig testen konnte.
Man sollte immer beachten, dass Kaffee nicht Kaffee ist und man daher sich überlegen: Wie trinkt man selber den Kaffee bzw. die anderen Mittrinker und welchen Aufwand will man mit Bohnenwechsel haben

Der Espresso kam bei den reinen Espressotrinkern gut an, ist aber noch nicht optimal (das kann aber auch daran liegen, dass ich keine reine Espressomaschine habe).
Die Selection des Jahres 2016 fanden wir sehr gut und ich werde mir da noch ein paar Pakete auf Vorrat legen, auch wenn die neue 2017 sehr lecker ist (die wird es aber ja noch mind. 12 Monate geben). Die BellaCrema war ebenso ein Highlight, da sich mit ihr jeder anfreunden konnte  (wer ihn weniger stark mag, nimmt mehr Milch, wer ihn stark mag, trinkt ihn schwarz) und jeder war zufrieden. Er ist also optimal, wenn viele verschiedene Kaffeetrinker vor Ort sind und man eine Filtermaschine hat oder nicht ständig Bohnen wechseln will beim Vollautomaten.
Die BellaCrema Special ist nur etwas, wenn man ohnehin den Kaffeegeschmack auf ein Minimum durch viel Milch bringt. Wer also die bittere Note eines normalen Kaffee nicht mag, wird mit dem glücklich. Jeder der was stärkeres will, sollte einen Bogen machen.